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Siemon Lab Tests zeigen: Glasfaserpatchkabel von Low-cost Anbietern bergen Performancerisiken

Troisdorf, 18. September 2012 - Siemon, international führender Hersteller von Netzwerkverkabelungssystemen, hat die Ergebnisse von umfassenden Benchmark-Tests an Glasfaserpatchkabeln veröffentlicht und warnt vor signifikanten Performanceeinbußen bei Verwendung von Glasfaserpatchkabeln von Low-cost Anbietern anstelle der bekannten internationalen Qualitätsmarken.

In den Siemon Labs wurden für Tests stichprobenartig Patchkabel von fünf namhaften internationalen Herstellern einschließlich Siemon und von vier Low-cost Anbietern ausgewählt. Das Ergebnis zeigt signifikante Leistungsunterschiede zwischen beiden Gruppen. Dabei hat eine erhebliche Anzahl Patchkabel von Low-cost Anbietern die minimalen Standardanforderungen bei verschiedenen performancekritischen Parametern nicht erfüllt. Die kompletten Testergebnisse stehen im neuen Whitepaper "A Closer Look at Fiber Optic Cable Assemblies" unter www.siemon.com/go/fiberjumper zum Download bereit.

Zur Bestimmung der optischen Leistung prüften die Siemon Labs Einfügedämpfung (IL) und Rückflussdämpfung (RL). Während alle Patchkabel die IL-Mindestanforderungen erfüllten, waren die RL-Messwerte bei drei von vier Low-cost Anbietern mangelhaft. "Die Ergebnisse zur optischen Leistung zeigten eindeutig, dass immer wieder minderwertige Patchkabel in ansonsten leistungsfähigen Netzwerken verwendet werden", sagt Robert Carlson, Vice President of Global Marketing bei Siemon. "Wird beim Feldtest nur IL gemessen, kann sich eine nicht standardkonforme RL dennoch negativ auf die Übertragung auswirken und die Gesamtleistung des Channels verschlechtern, selbst wenn die IL den Feldtest bestanden hat."

Neben der optischen Performance wurden auch die standardbasierten Anforderungen an die Stirnflächengeometrie der Glasfaser geprüft, speziell Stirnflächenradius, Apex-Offset und Faserüberstand. Diese drei kritischen mechanischen Kennwerte der Glasfaserstirnfläche entscheiden über die Faserzentrierung und den eigentlichen physischen Kontakt der Faserkerne, die eine zuverlässige Signalübertragung absichern. Während bei nur einem der internationalen Hersteller die Stirnfläche der Patchkabel nicht standardkonform war, erfüllte kein einziges Patchkabel der Low-cost Anbieter alle drei Minimalanforderungen. Noch schlechter schnitten diese hinsichtlich der strengeren internen Leistungsspezifikationen von Siemon ab.

Zusätzlich wurden standardbasierte Sichtprüfungen durchgeführt, welche die potenziellen Leistungseinbußen verschmutzter und beschädigter Faserkerne verdeutlichen. Beschädigungen des Faserkerns und Beläge auf Ferrulen, Führungshülsen oder Staubschutzkappen verschlechtern die IL- und RL-Messwerte. Dadurch sind Testergebnisse nicht mehr prognostizierbar und erhöhen den Zeitaufwand zur Fehlersuche bei mangelhaften Testergebnissen oder liefern falsche Pass-Ergebnisse, die später zu einer ungenügenden Channelperformance führen. Mit Ausnahme der Patchkabel von Siemon haben alle Muster einen gewissen Grad an Verschmutzung aufgewiesen und die Sichtprüfung nicht bestanden. Nach sorgfältiger Reinigung bestanden 75 % den Test mit geringfügigen Defekten und 25 % fielen selbst nach der Reinigung noch durch.

Zwar sind Labortests zu optischen Parametern und Verbindungskennwerten ein starker Indikator zu Qualität und Leistung insgesamt, dennoch ist es keine Garantie, dass das Patchkabel den realen Anforderungen gewachsen ist. Die Siemon Labs prüften die mechanische Stabilität der Patchkabel gemäß den Standardspezifikationen auf Dehnung, Biegung, Verdrehung und Festigkeit - Parameter, die absichern sollen, dass die Patchkabel den mechanischen Belastungen von Installation und Wartung im Netzwerk standhalten und dabei auf lange Dauer zuverlässig funktionieren. Einmal mehr bestätigen diese Tests den großen Qualitätsunterschied. Während die namhaften internationalen Hersteller die Tests zu 100 % bestanden, gab es nicht einen Low-cost Anbieter, bei dem nicht erhebliche Mängel auftraten.

Insgesamt unterstreichen die Testergebnisse der Siemon Labs die signifikanten Risiken billiger generischer Glasfaserpatchkabel und den Trugschluss, einen bestandenen Feldtest zur Einfügedämpfung als hinreichend aussagekräftig in Bezug auf die Leistungsfähigkeit des Patchkabels zu sehen. Eine nicht standardkonforme Rückflussdämpfung und Stirnflächengeometrie wie auch eine geringe mechanische Stabilität tragen maßgeblich zur Verschlechterung der Gesamtperformance des Netzes bei.

"Die Nutzer stecken viel Geld in das Netzwerkequipment, um eine möglichst hohe Bandbreite zu erzielen", sagt Robert Carlson. "Und dann wird die Übertragungsleistung jedoch durch billige, nicht standardgemäße Patchkabel wieder zunichte gemacht."

An einem Beispiel erklärt er: "Ein 24-Port 10GbE Glasfaserswitch kostet über 8.000,- €. Wenn ein OM3 LC-Glasfaserpatchkabel von einem Low-cost Anbieter um die 13,- € kostet und 20,- € von einer internationalen Qualitätsmarke, spart man insgesamt etwa 168,- € durch die Verwendung von generischen Patchkabeln für den Switch. Sind 168,- € Ersparnis es wert, die Performance einer 8.000,- € teuren Komponente aufs Spiel zu setzen? Betrachtet man dazu noch die potenzielle Ausfallzeit, Fehlersuche und Kosten für den Austausch der Patchkabel, wird deutlich, dass es wirklich sinnvoll ist, nur beste Qualität zu wählen."

Detaillierte Testergebnisse stehen im neuen Whitepaper "A Closer Look at Fibre Optic Cable Assemblies" unter http://www.siemon.com/go/fiberjumper bereit.

Einen schnellen Überblick zu den Tests der Siemon Labs an Glasfaserpatchkabeln liefert der Siemon Netzwerkinfrastruktur-Blog unter http://blog.siemon.com/infrastructure/?p=664

Über Siemon
Siemon wurde im Jahre 1903 gegründet mit Hauptsitz in Connecticut, USA, und ist führend in der Entwicklung und Herstellung, einschließlich Serviceleistungen, von hochleistungsfähigen Infrastrukturlösungen im Niederspannungsbereich für Rechenzentren, LAN und intelligente Gebäude. Über regionale Niederlassungen und Vertriebspartner ist das Unternehmen mit umfangreichem technischem und logistischem Support in 100 Ländern vertreten. Siemon’s weit reichendes Produktportfolio umfasst Komplettlösungen für strukturierte Kupfer- und Glasfaser-Verkabelungssysteme sowie Schränke, Racks, Kabelmanagement, Stromversorgungs- und Kühlungssysteme sowie intelligente Infrastruktur-Management-Lösungen, insbesondere für Rechenzentren. Über 400 Patente im Bereich der strukturierten Verkabelung sind das Ergebnis seiner umfangreichen Investitionen in Forschung und Entwicklung und der aktiven Beteiligung an der Ausarbeitung von Industrienormen. Damit unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Engagement gegenüber seinen Kunden und der Industrie.
Der Geschäftsbereich Siemon Interconnect Solutions (SIS) besteht aus einem Team engagierter Vertriebsingenieure, das gemeinsam mit den Siemon Labs und Fachingenieuren in den Disziplinen Mechanik, Elektrik und Signalintegrität optimale Interconnect-Lösungen für Industrie und Kunden erarbeitet. Darüber hinaus stellt Siemon kundenspezifische Netzwerk-Infrastrukturlösungen für OEMs, führende Hersteller, Value Added Reseller und Systemintegratoren bereit. Weitere Informationen unter: www.siemon.com/de
For further information please contact:
CLEAR Communications
Susann Bladwell, PR Consultant
M: +49 (0)176 7863 4709
E: sbladwell@clearcommunictions.de

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