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Cable Sharing dämpft die Auswirkungen steigender Kupferpreise auf die Netzwerk-Infrastruktur

Nach Auskunft der London Metal Exchange (LME) hat sich der Kupferpreis in den vergangenen vier Jahren verdreifacht und ist allein von Januar bis Mai 2006 um mehr als 59 % gestiegen. Angesichts dieses weltweiten Preisanstiegs und der Tatsache, dass eine Stabilisierung kaum in Sicht ist, blieb den Anbietern von Netzwerkkabeln nichts anderes übrig, als ihre Preise entsprechend anzupassen.

Unternehmen stehen bezüglich ihrer Netzwerk-Infrastruktur vor schwierigen Entscheidungen", kommentiert Peter Breuer, Regional Director Central EMEA bei Siemon. "Es ist inzwischen allgemeine Praxis, eine zukunftssichere Verkabelung zu installieren, die auch für die nächste Applikations-Generation mit höheren Übertragungsraten gerüstet ist. Die Gesamt-Kostenrechnung sieht bei Kabeln, die für 10 GBit/s geeignet sind, wesentlich günstiger aus als für weniger leistungsfähige Kabel. Obwohl diese auf den gesamten Lebenszyklus bezogene Aussage trotz steigender Kupferpreise gilt, können die höheren Anschaffungskosten zweifellos abschreckend wirken."

Für Firmen geht es somit darum, die langfristigen Kosten gegen die direkt anstehenden Ausgaben abzuwägen. Die gestiegenen Kupferpreise waren für einige Unternehmen der Anlass, Fiber to the Desk als Alternative auszuloten. Gewiss sind Glasfaserkabel eine zukunftssichere Option, doch können sie nicht der Nachfrage nach Power over Ethernet-Applikationen gerecht werden. Abgesehen davon sind die Kosten der zugehörigen Elektronik für horizontale Anwendungen unzulässig hoch.

Vollständig abgeschirmte (S/FTP) Cat 7/Class F Kupferkabel, wie sie Siemon im Rahmen seiner TERA™-Reihe anbietet, eignen sich für Anwendungen mit Übertragungsraten bis deutlich über 10 Gb/s. Diese zukunftssichere Performance bietet die Gewähr für eine überragende Nutzungsdauer und senkt den TCO (Total Cost of Ownership) damit deutlich unter das Niveau von Cat 5e, Cat 6 und sogar Cat 6A UTP. (Quelle: Cabling Lifecycles and Total Cost of Ownership, C. Higbie, 4/2006 http://www.siemon.com/us/white_papers/06-05-18-tco.asp).

Die langfristigen Ersparnisse und das Performance-Potenzial bis über 10 GBit/s hinaus fördern die Verbreitung des TERA-Systems. Zusätzlich aber kann es durch die Möglichkeit der gemeinsamen Kabelnutzung durch mehrere Applikationen geringerer Datenrate auch kurzfristig Einsparungen ermöglichen, da weniger Kabel benötigt werden. Durch die Kombination eines für High-Speed-Applikationen reservierten TERA-Anschlusses mit einem weiteren Anschluss für die gemeinsame Nutzung durch Voice und Video-Applikationen mit geringerer Datenrate erhält der Anwender eine Kupferkabel-Lösung, die maximale Leistungsfähigkeit mit höchster Kosteneffektivität verbindet.

Das ‚Cable Sharing', also die gemeinsame Kabelnutzung, wird von TIA und ISO akzeptiert. Es geht dabei um die Nutzung der verschiedenen Leiterpaare eines Twisted-Pair-Kupfer-Kommunikationskanals durch mehrere Applikationen. Im Falle eines Cat 7/Class F TERA-Kabels ist die Nutzung durch bis zu vier Applikationen möglich. Inwieweit diese Möglichkeit verfügbar ist, hängt vom Kabel und der Steckbuchsen-Konstruktion ab. (Quelle: Cable Sharing in Commercial Building Environments: Reducing Cost, Simplifying Cable Management, and Converging Applications onto Twisted-Pair Media, V. Rybinski, 4/2006 http://www.siemon.com/us/white_papers/06-05-12-cable-sharing.asp).

S/FTP-Kabel zeichnet sich dank seiner einzeln mit Folie abgeschirmten Leiterpaare und seiner Komplett-Schirmung durch ausgezeichnete Eigenschaften aus, was das interne Übersprechen zwischen den Leiterpaaren betrifft. Bei der Nutzung durch verschiedene Applikationen müssen deshalb keine Interferenzen mit anderen Anwendungen auf demselben Kabel befürchtet werden. Die Konstruktion des Kabels selbst wird durch die isolierte TERA-Vierquadranten-Steckbuchse unterstützt, den einzigen von ISO/IEC anerkannten, nicht RJ-konformen Cat 7 Anschluss.

Die in den herkömmlichen RJ-Footprint passende Kombination aus TERA-Steckbuchse und Kabel schafft die Voraussetzungen für ein extrem einfaches Cable Sharing. Ebenso wie bei traditionellen Kabelkanälen enden alle vier Leiterpaare des Kabels hier in einer Steckbuchse. Anders als ein RJ-Interface eignet sich die TERA-Buchse jedoch für bis zu vier Kabel mit je einem Leiterpaar, für zwei Kabel mit zwei Paaren oder für eine Kombination aus beiden, ohne dass zusätzliche Splitter oder Adapter benötigt werden.

Mit Hilfe dieser Features lassen sich zahlreiche gängige Anwendungen in einem Kabel konzentrieren:

  • Analoge Sprachkommunikation, 1 Paar
  • VoIP, 2 Paare
  • Video over IP, 2 Paare
  • Kabelfernsehen, 1 Paar
  • CCTV, 1 Paar
  • 10/100BASE-T, 2 Paare

Je nach den unterstützten Applikationen kann ein einziges TERA-Paar bis zu vier Kupferkanäle unterstützen. Angesichts der Tatsache, dass die steigenden Kupferpreise zu einer deutlichen Zunahme der Kabelkosten führen, resultiert die hierdurch mögliche Senkung der Kabelanzahl in einem umgehenden Kostenvorteil.

Weitere Informationen über die Kostensenkungen durch gemeinsame Kabelnutzung mit dem Siemon TERA-System, eine TCO-Analyse, Sicherheitsvorteile und die einfachen Konfektionierungs, Masseverbindungs und Potenzialausgleichs-Eigenschaften des TERA-Systems erfahren Sie unter www.siemon.com/TERA oder bei Ihrem nächsten Siemon Vertriebs-Repräsentanten.

Über Siemon
Siemon wurde im Jahre 1903 gegründet mit Hauptsitz in Connecticut, USA, und ist führend in der Entwicklung und Herstellung, einschließlich Serviceleistungen, von hochleistungsfähigen Infrastrukturlösungen im Niederspannungsbereich für Rechenzentren, LAN und intelligente Gebäude. Über regionale Niederlassungen und Vertriebspartner ist das Unternehmen mit umfangreichem technischem und logistischem Support in 100 Ländern vertreten. Siemon’s weit reichendes Produktportfolio umfasst Komplettlösungen für strukturierte Kupfer- und Glasfaser-Verkabelungssysteme sowie Schränke, Racks, Kabelmanagement, Stromversorgungs- und Kühlungssysteme sowie intelligente Infrastruktur-Management-Lösungen, insbesondere für Rechenzentren. Über 400 Patente im Bereich der strukturierten Verkabelung sind das Ergebnis seiner umfangreichen Investitionen in Forschung und Entwicklung und der aktiven Beteiligung an der Ausarbeitung von Industrienormen. Damit unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Engagement gegenüber seinen Kunden und der Industrie.
Der Geschäftsbereich Siemon Interconnect Solutions (SIS) besteht aus einem Team engagierter Vertriebsingenieure, das gemeinsam mit den Siemon Labs und Fachingenieuren in den Disziplinen Mechanik, Elektrik und Signalintegrität optimale Interconnect-Lösungen für Industrie und Kunden erarbeitet. Darüber hinaus stellt Siemon kundenspezifische Netzwerk-Infrastrukturlösungen für OEMs, führende Hersteller, Value Added Reseller und Systemintegratoren bereit. Weitere Informationen unter: www.siemon.com/de
For further information please contact:
CLEAR Communications
Susann Bladwell, PR Consultant
M: +49 (0)176 7863 4709
E: sbladwell@clearcommunictions.de

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